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Yvette Guilbert (1894, Met-Objekt 967)

Originaltitel: Yvette Guilbert

Künstler
Henri de Toulouse-Lautrec
Datierung
1894
Technik
Lithograph
Maße
Image: 10 5/8 × 8 7/16 in. (27 × 21.5 cm) Sheet: 16 9/16 × 12 13/16 in. (42 × 32.5 cm)
Herkunft
The Elisha Whittelsey Collection, The Elisha Whittelsey Fund, 1962

kurzbeschreibung

Henri de Toulouse-Lautrec porträtierte 1894 die französische Sängerin und Schauspielerin Yvette Guilbert. Anders als viele seiner Bühnenbildnisse zeigt diese Lithographie sie im Seitenprofil, in kariertem Oberteil und mit einem Regenschirm. Die Haare sind zu einem Knoten gebunden. Ausgeführt ist das Blatt in Schwarz-Weiß; das Bild misst 27 × 21,5 cm, das Blatt 42 × 32,5 cm.

Beschreibung

Guilbert erscheint hier von der Seite, der Körper leicht nach links gewendet. Sie trägt ein kariertes Oberteil und hält einen Regenschirm; das Haar ist zum Knoten gebunden, dazu sitzt eine Kopfbedeckung. Der Hintergrund bleibt leer und zurückgenommen, sodass die Figur deutlich hervortritt. Der Verzicht auf Farbe schärft die Konturen und macht die Strukturen von Kleidung und Gesicht sichtbar.

Kontext

Entstanden ist das Blatt 1894, als Toulouse-Lautrec sich intensiv mit dem Pariser Nachtleben befasste. Yvette Guilbert galt als bekannte Cabaret-Sängerin, deren Auftritte elegant und ironisch zugleich waren. Das Porträt gehört zu einer Reihe von Bildnissen, die Lautrec von Bühnenkünstlern anfertigte. Verbreitet wurde die Lithographie als Einzelblatt oder im Zusammenhang mit Plakaten, was ihre Präsenz im öffentlichen Raum erklärt.

Wirkung

Weil alles Beiwerk fehlt, richtet sich der Blick sofort auf die Figur und ihre Haltung; das gibt dem Bild eine ruhige, aber deutliche Präsenz. Die klaren Linien und der freie Hintergrund lassen das Porträt zeitlos elegant erscheinen und rücken Guilberts künstlerische Persönlichkeit in den Vordergrund.

Technik

Gearbeitet wurde mit der Lithographie, bei der eine Zeichnung mit Fettkreide auf einen Kalkstein aufgetragen wird. Der Schwarz-Weiß-Druck nutzt die Kontraste dieses Verfahrens, um feine Abstufungen und Texturen entstehen zu lassen. Die Technik erlaubte Toulouse-Lautrec spontane, lebendige Linien, wie sie für seinen Stil typisch sind.

KI-generierter Beschreibungstext

Quelle: Metropolitan Museum of Art · Gemeinfrei (CC0 1.0)