Cléo de Mérode
Originaltitel: Cléo de Mérode
kurzbeschreibung
Henri de Toulouse-Lautrec porträtierte 1898 die gefeierte Tänzerin Cléo de Mérode in einer Kreidelithographie mit Schaber auf Porzellanpapier. Das Blatt zeigt sie von hinten in einem Innenraum.
Beschreibung
Eine Frau sitzt mit dem Rücken zum Betrachter auf einem Sofa; ihr welliges Haar fällt über die Schulter. Hinter ihr unterhalten sich weitere Personen an einem Tisch. Die Ansicht spielt in einem Innenraum, wohl einem Café, und bleibt in Graustufen. Von vorn einfallendes Licht akzentuiert die Umrisse der Figuren.
Kontext
Cléo de Mérode war eine bekannte Tänzerin und gesellschaftliche Erscheinung im Paris der Belle Époque. Toulouse-Lautrec schuf das Porträt als Lithographie, ein Medium, das er in den 1890er Jahren häufig einsetzte. Das Werk entstand, als der Künstler das Nachtleben und seine Akteure oft in Druckgraphiken festhielt.
Wirkung
Der Blick von hinten wirkt intim, beinahe voyeuristisch, während die alltägliche Situation eine entspannte Stimmung ausstrahlt. Die Graustufen und die zarten Linien geben dem Blatt eine ruhige, elegante Ausstrahlung.
Technik
Für die Lithographie nutzte Toulouse-Lautrec Kreide auf Porzellanpapier und bearbeitete sie anschließend mit einem Schaber, um feine Lichter und Strukturen herauszuarbeiten. Das Porzellanpapier sorgt für eine glatte Oberfläche und detailreiche Wiedergabe.
KI-generierter Beschreibungstext
Quelle: Metropolitan Museum of Art · Gemeinfrei (CC0 1.0)