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Porträtbüste von Mademoiselle Marcelle Lender (1895, Met-Objekt 900)

Originaltitel: Portrait Bust of Mademoiselle Marcelle Lender

Künstler
Henri de Toulouse-Lautrec
Datierung
1895
Technik
Crayon, brush, and spatter lithograph printed in eigt colors with letterpress text on wove paper; fourth state of four (Pan edition 1895)
Maße
Image: 12 15/16 × 9 5/8 in. (32.9 × 24.4 cm) Sheet: 14 1/2 in. × 11 in. (36.8 × 27.9 cm)
Herkunft
Bequest of Scofield Thayer, 1982

kurzbeschreibung

Henri de Toulouse-Lautrec schuf 1895 eine Lithografie mit Kreide, Pinsel und Spritztechnik, gedruckt in acht Farben und mit Letterpress-Text auf Büttenpapier. Sie zeigt die Tänzerin und Sängerin Marcelle Lender in sitzender Haltung. Das Blatt liegt in der vierten und letzten Fassung vor und gehört zur Pan-Ausgabe von 1895.

Beschreibung

Marcelle Lender sitzt halb liegend, ihr kunstvoll frisiertes Haar fällt herab. An der Brust trägt sie ein Kleid mit auffälligem Muster. Hinter ihr lassen undeutliche Striche ein Fenster oder Bauteile erahnen. Das Bild ist überwiegend schwarz-weiß gehalten, mit einer Mischung aus skizzenhaften und detaillierten Linien. Das Licht verteilt sich gleichmäßig, ohne harte Schatten oder Glanzpunkte.

Kontext

Marcelle Lender war eine bekannte Tänzerin und Sängerin im Paris der 1890er Jahre, die oft im Varieté auftrat. Toulouse-Lautrec porträtierte sie mehrfach, auch in Lithografien, die in der Zeitschrift Pan erschienen. Die Pan-Ausgabe von 1895 förderte zeitgenössische Grafik. Der Künstler experimentierte in dieser Zeit intensiv mit Drucktechniken.

Wirkung

Der Wechsel aus skizzenhaften und präzisen Strichen gibt dem Porträt etwas Lebendiges und Spontanes. Die reduzierte Farbigkeit und die gleichmäßige Beleuchtung schaffen eine ruhige, intime Stimmung. Ohne ins Detail zu gehen, fängt das Bild die Persönlichkeit der Dargestellten ein.

Technik

Für die Lithografie zeichnete Toulouse-Lautrec mit Kreide, Pinsel und Spritzverfahren auf den Stein und druckte in acht Farben. Der Letterpress-Text kam separat hinzu, was auf eine aufwendige Druckproduktion hindeutet. Als Papier diente Bütten, wie es für hochwertige Kunstdrucke üblich war.

KI-generierter Beschreibungstext

Quelle: Metropolitan Museum of Art · Gemeinfrei (CC0 1.0)