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Das Motograph-Bewegtbilderbuch

Originaltitel: The Motograph Moving Picture Book

Künstler
Henri de Toulouse-Lautrec
Datierung
1898
Technik
Illustrations: wood engravings and color lithographs
Maße
book: 11 5/8 x 9 7/16 x 9/16 in. (29.6 x 23.9 x 1.5 cm) sheet: 11 7/16 x 9 1/16 in. (29.1 x 23 cm)
Herkunft
The Elisha Whittelsey Collection, The Elisha Whittelsey Fund, 1965

kurzbeschreibung

1898 erschien bei Henri de Toulouse-Lautrec ein illustriertes Buch mit dem Titel Das Motograph-Bewegtbilderbuch. Es vereint Holzschnitte und Farblithografien. Auf der Titelseite sieht man mehrere Personen, die sich einem Bild zuwenden. Das Buch verbindet Kunst mit einer frühen Form der Bewegtbildtechnik.

Beschreibung

Auf der Titelseite steht der Titel in einer Schrift, die an Kinematographen erinnert. Vorn sitzt eine Frau an einem Tisch und schaut auf eine Zeichnung. Eine zweite Frau steht daneben und erklärt etwas mit einer Geste. Ein Hund kniet am Boden und blickt auf das Bild, eine Katze sitzt auf einem Hocker und schaut ebenfalls dorthin. Weiter hinten steht eine Person mit Hut und wendet sich ab. Vorhänge und Möbel deuten den Innenraum an. Die Farbigkeit bleibt monochrom, wie es für Holzschnitt und Lithografie typisch ist.

Kontext

Als das Buch 1898 herauskam, wurden Kinematographie und verwandte Techniken wie das Mutoskop gerade populär. Toulouse-Lautrec war für Plakate und Lithografien bekannt, widmete sich aber auch der Buchillustration. Das Motograph-Bewegtbilderbuch war ein frühes Beispiel dafür, bewegte Bilder in ein Buchformat zu bringen: Durch Umblättern oder mechanische Vorrichtungen wurde Bewegung angedeutet. Darin zeigt sich sein Interesse an den modernen Unterhaltungsmedien.

Wirkung

Die monochrome Wiedergabe und der dynamische Bildaufbau rücken das Zusammenspiel der Figuren mit dem Bild in den Vordergrund. Die Szene wirkt lebendig und gibt die Faszination für das neue Medium der Bewegtbilder weiter. Die stilisierte Typografie betont den technischen Aspekt.

Technik

Für die Illustrationen nutzte Toulouse-Lautrec Holzschnitte und Farblithografien, gängige Druckverfahren des späten 19. Jahrhunderts. Der Holzschnitt sorgte für klare Konturen, die Lithografie erlaubte feine Abstufungen und Töne. Das Buchformat von etwa 29,6 x 23,9 cm entsprach dem, was für illustrierte Werke dieser Zeit üblich war.

KI-generierter Beschreibungstext

Quelle: Metropolitan Museum of Art · Gemeinfrei (CC0 1.0)