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Im Moulin Rouge: La Goulue und ihre Schwester

Originaltitel: At the Moulin Rouge: La Goulue and Her Sister

Künstler
Henri de Toulouse-Lautrec
Datierung
1892
Technik
Lithograph printed in six colors on wove paper; second state of two
Maße
Image: 17 1/2 x 13 1/2 in. (44.5 x 34.3 cm) Sheet: 24 1/2 x 19 in. (62.2 x 48.3 cm)
Herkunft
Gift of Bessie Potter Vonnoh, 1941

kurzbeschreibung

Henri de Toulouse-Lautrec schuf 1892 diese Lithographie, die zwei Tänzerinnen im Moulin Rouge in einer schwungvollen Tanzpose festhält. Gedruckt in sechs Farben auf gewebtem Papier, liegt das Blatt im zweiten von zwei Zuständen vor. Die Szene vermittelt etwas von der Stimmung des Pariser Nachtlebens.

Beschreibung

Vorn agieren zwei Frauen in Tanzhaltung, ihre Gesichter bleiben ausgespart. Die eine erscheint in rotem Oberteil und schwarz gestreifter Hose, die andere in schwarzem Oberteil und gestreifter Hose; beide tragen Hüte. Hinter ihnen stehen mehrere Personen in einem saalartigen Raum mit verzierten Wänden. Dunkle Töne beherrschen die Farbigkeit, durchbrochen von Rot- und Weißakzenten. Von oben einfallendes Licht hebt die Umrisse der Figuren hervor.

Kontext

Die Lithographie entstand 1892, als Toulouse-Lautrec häufig das Moulin Rouge in Paris aufsuchte. Gezeigt wird die bekannte Tänzerin La Goulue mit ihrer Schwester, die gemeinsam im Varieté auftraten. Das Motiv reiht sich in eine Folge von Plakaten und Drucken ein, die für das Nachtleben warben. Der Druck erschien in einer Auflage und bezeugt das Interesse des Künstlers an der Unterhaltungskultur.

Wirkung

Die bewegte Haltung der Tänzerinnen und die starken Farbkontraste verleihen dem Blatt eine lebhafte, beinahe bühnenhafte Ausstrahlung. Weil die Gesichter im Vordergrund verborgen bleiben, richtet sich der Blick auf Bewegung und Silhouetten, was die Ansicht abstrahiert und stilisiert erscheinen lässt. So teilt sich die Energie und der Reiz des Pariser Vergnügungsviertels mit.

Technik

Die Lithographie wurde in sechs Farben auf gewebtem Papier gedruckt. Konturen und Farbflächen greifen ineinander, wie es für dieses Verfahren kennzeichnend ist. Der zweite Zustand von zwei zeigt geringe Abweichungen vom ersten, was auf eine Überarbeitung durch den Künstler schließen lässt.

KI-generierter Beschreibungstext

Quelle: Metropolitan Museum of Art · Gemeinfrei (CC0 1.0)