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Studie einer drapierten Figur

Originaltitel: Study of a Draped Figure

Künstler
Edgar Degas
Datierung
1857–58
Technik
Graphite heightened with white gouache
Maße
Sheet: 11 1/2 x 8 7/8 in. (29.2 x 22.5cm)
Herkunft
Rogers Fund, 1975

kurzbeschreibung

Edgar Degas zeichnete diese Studie einer drapierten Figur 1857–58. Ausgeführt ist sie in Graphit, mit weißer Gouache gehöht, auf Papier. Zu sehen ist eine männliche Gestalt in antikem Gewand, die ihre rechte Hand emporhebt.

Beschreibung

Ein langes Gewand umhüllt die Figur; Falten und Schattenwürfe sind sorgfältig herausgearbeitet. Während die rechte Hand erhoben ist, bleibt die linke am Körper. Das Gesicht wirkt ernst und nachdenklich, die Haare sind mit knappen Strichen angedeutet. Hinter der Hauptfigur erscheint eine weitere, nur teilweise sichtbare drapierte Gestalt. Der Bildaufbau bleibt schlicht und lenkt den Blick auf die Figur und ihre Gewandung.

Kontext

Während seines Italienaufenthalts setzte sich Degas eingehend mit der Antike und der Renaissance auseinander. Gewandstudien dieser Art gehörten zu seiner akademischen Ausbildung und bereiteten Historienbilder vor. An dieser Arbeit wird der Einfluss klassischer Skulpturen auf Degas’ frühes Schaffen deutlich.

Wirkung

Die Zeichnung wirkt ruhig und gesammelt. Die Faltenwürfe verleihen der Figur eine plastische Präsenz, die an Skulptur erinnert. Licht und Schatten lassen eine nahezu monumentale Aura entstehen.

Technik

Graphit bildet die Grundlage, weiße Gouache setzt Höhen und betont die Lichtpartien. Feine Schraffuren formen Falten und Schatten mit großer Genauigkeit. Für akademische Studien jener Zeit war diese Verbindung von Graphit und Gouache üblich.

KI-generierter Beschreibungstext

Quelle: Metropolitan Museum of Art · Gemeinfrei (CC0 1.0)