Pferd mit Jockey; galoppierendes Pferd, den Kopf nach rechts wendend, die Füße den Boden nicht berührend
Originaltitel: Horse with Jockey; Horse Galloping, Turning the Head to the Right, the Feet Not Touching the Ground
kurzbeschreibung
Anders als verwandte Pferdedarstellungen, die den Reiter oft in ruhiger Haltung zeigen, hält Edgar Degas hier den Augenblick des Galopps fest: Ein Pferd mit aufrecht sitzendem Jockey, modelliert vermutlich vor ca. 1879 und 1920 in Bronze gegossen. Die Skulptur verbindet die Dynamik der Bewegung mit der Genauigkeit der Reiterfigur.
Beschreibung
Das Pferd ist im Galopp begriffen, den Kopf nach rechts gewendet, die Hinterbeine angehoben, die Vorderbeine nach vorn gestreckt, ohne den Boden zu berühren. Der Jockey sitzt aufrecht und führt die Zügel. Die Bronzeoberfläche erscheint gleichmäßig und lässt die Materialstruktur hervortreten. Eine ebenso gleichmäßige Ausleuchtung ohne sichtbare Schatten deutet auf eine Aufnahme in kontrollierter Umgebung, etwa einem Studio, hin.
Kontext
Entstanden ist die Skulptur im späten 19. Jahrhundert, als sich Degas eingehend mit Pferden und dem Rennsport beschäftigte. Der Bronzeguss erfolgte erst 1920, nach dem Tod des Künstlers, der zu Lebzeiten vor allem in Wachs und Ton arbeitete. Das Thema Pferderennen war in der französischen Kunst jener Zeit verbreitet und spiegelt das Interesse an Bewegung und flüchtigen Momenten.
Wirkung
Die Skulptur vermittelt eine spürbare Dynamik und Leichtigkeit, die den Galopp gleichsam festzuhalten scheint. Die genaue Modellierung und die elegante Haltung des Pferdes erzeugen eine Spannung zwischen Bewegung und Stillstand.
Technik
Ausgeführt wurde die Skulptur in Bronze, einem Material, das für seine Beständigkeit und Detailgenauigkeit geschätzt wird. Der Guss erfolgte vermutlich im Wachsausschmelzverfahren, das feine Oberflächenstrukturen und eine gleichmäßige Patina hervorbringt.
KI-generierter Beschreibungstext
Quelle: Metropolitan Museum of Art · Gemeinfrei (CC0 1.0)