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← Edgar Degas Edgar Degas — Arabeske vor (modeled probably before 1890, cast 1920, Met-Objekt 413)

Arabeske vor (modeled probably before 1890, cast 1920, Met-Objekt 413)

Originaltitel: Arabesque Devant

Künstler
Edgar Degas
Datierung
modeled probably before 1890, cast 1920
Technik
Bronze
Maße
22-7/8 x 14-5/8 x 14-3/4 in. (58.1 x 37.1 x 37.5 cm.)
Herkunft
H.O. Havemeyer Collection, Bequest of Mrs. H.O. Havemeyer, 1929

kurzbeschreibung

Edgar Degas' Bronzeskulptur 'Arabesque Devant' entstand in einer Modellierung wahrscheinlich vor 1890 und wurde 1920 gegossen. Sie stellt eine nackte Tänzerin in einer dynamischen Arabeske dar und gehört zu Degas' Reihe von Tänzerinnenskulpturen. Die Maße betragen ungefähr 58,1 x 37,1 x 37,5 cm.

Beschreibung

Zu sehen ist eine nackte Tänzerin, die in einer Arabeske balanciert: Ein Bein ist hoch erhoben, das andere leicht angehoben. Die Arme sind ausgestreckt, was die Bewegung und Eleganz unterstreicht. Die Figur ruht auf einem flachen, unregelmäßigen Sockel, der Halt gibt. Die Bronze erscheint in gleichmäßigem Farbton, die Beleuchtung ist ausgeglichen und ohne sichtbare Schatten, wodurch die klare Silhouette betont wird.

Kontext

Degas beschäftigte sich in dieser Schaffensphase intensiv mit dem Ballett und hielt Tänzerinnen in verschiedenen Medien fest. Die Skulptur wurde vermutlich vor 1890 modelliert, jedoch erst 1920 posthum in Bronze gegossen – ein Hinweis auf die spätere Wertschätzung seines plastischen Werks. Zu Lebzeiten waren Degas' Skulpturen kaum öffentlich zu sehen; die Bronzegüsse nach seinem Tod machten seine dreidimensionalen Arbeiten bekannter.

Wirkung

Die Skulptur strahlt eine unmittelbare, lebendige Bewegung aus, verstärkt durch die ausgestreckten Gliedmaßen und die fragile Balance. Die Nacktheit rückt die Muskelanspannung und anatomische Genauigkeit in den Fokus, was die Intensität des Tanzes betont. Die einheitliche Bronzeoberfläche verleiht der Figur eine zeitlose, klassische Anmutung.

Technik

Ursprünglich in Wachs modelliert, wurde die Skulptur 1920 posthum in Bronze gegossen, vermutlich im Wachsausschmelzverfahren, das feine Oberflächendetails bewahrt. Die Bronzefarbe ist gleichmäßig und ohne sichtbare Texturmerkmale, was auf eine glatte Oberflächenbehandlung schließen lässt.

KI-generierter Beschreibungstext

Quelle: Metropolitan Museum of Art · Gemeinfrei (CC0 1.0)