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Bekleidete Tänzerin in Ruhe, Hände hinter dem Rücken, rechtes Bein nach vorne (zweiter Zustand)

Originaltitel: Dressed Dancer at Rest, Hands Behind Her Back, Right Leg Forward (Second State)

Künstler
Edgar Degas
Datierung
modeled possibly ca. 1895, cast 1920
Technik
Bronze
Maße
Overall: 16 7/8 × 8 3/4 × 10 in. (42.9 × 22.2 × 25.4 cm)
Herkunft
H.O. Havemeyer Collection, Bequest of Mrs. H.O. Havemeyer, 1929

kurzbeschreibung

Edgar Degas' Bronzefigur einer bekleideten Tänzerin, die innehält: Die Hände hat sie hinter dem Rücken verschränkt, das rechte Bein ist ein Stück nach vorn gesetzt. Das Werk entstand vermutlich um 1895 als Wachsmodell und wurde 1920 in Bronze gegossen. Die Tänzerin trägt ein weites Kleid, das die Bewegung aufnimmt.

Beschreibung

Ein Mädchen steht aufrecht, die Arme hinter dem Rücken verschränkt, das rechte Bein leicht vorgestellt. Ihr Kleid sitzt an der Taille eng und fällt nach unten in weiten Falten aus. Die Figur ruht auf einem flachen, quadratischen Sockel, der sie geringfügig anhebt. Die Oberfläche ist unregelmäßig texturiert; man erkennt die Falten des Stoffes und die Muskelpartien des Körpers. Der Bronzeton wirkt durch die Patina leicht verändert. Das Licht ist gleichmäßig und diffus, sodass keine deutlichen Schatten entstehen.

Kontext

Das Wachsmodell dürfte um 1895 entstanden sein; der Bronzeguss folgte erst 1920 nach Degas' Tod. Die Skulptur gehört zu einer Reihe von Tänzerinnen, die Degas in Wachs formte und die posthum in Bronze übertragen wurden. Die ruhende Haltung mit verschränkten Armen und vorangestelltem Bein spiegelt sein Interesse an beiläufigen Posen aus dem Ballettbetrieb.

Wirkung

Eine stille, beinahe vertraute Stimmung geht von der Figur aus – hervorgerufen durch die gelöste Haltung und die weiche Modellierung des Kleides. Die strukturierte Oberfläche und die Patina geben dem Werk eine lebendige, fast körperhafte Präsenz, die den Betrachter näher heranrücken lässt.

Technik

Der Guss in Bronze erfolgte nach Degas' Tod durch seinen Gießer. Die Oberfläche zeigt eine feine Körnung, die aus der Wachsmodellierung und der Übertragung in das Metall resultiert. Die grünlich-bräunliche Patina entstand durch chemische Behandlung und hebt die Details von Falten und Muskeln hervor.

KI-generierter Beschreibungstext

Quelle: Metropolitan Museum of Art · Gemeinfrei (CC0 1.0)