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Jeanne, nimm, ohne dass man dich sieht . . .

Originaltitel: Jeanne, prends sans qu'on te voie . . . , from Le Rire, No. 129, 24 April 1897

Künstler
Henri de Toulouse-Lautrec
Datierung
1897
Technik
Lithograph
Maße
Image: 9 13/16 × 8 11/16 in. (25 × 22 cm) Sheet: 16 9/16 × 12 9/16 in. (42 × 31.9 cm)
Herkunft
The Elisha Whittelsey Collection, The Elisha Whittelsey Fund, 1962

kurzbeschreibung

Henri de Toulouse-Lautrec schuf diese Lithographie 1897 für die Zeitschrift 'Le Rire' (Nr. 129, 24. April 1897). Das Blatt misst 25 × 22 cm (Bild) und 42 × 31,9 cm (Blatt) und führt in eine alltägliche Innenraumszene mit mehreren Figuren.

Beschreibung

Vorn sitzt eine Frau in grünem Mantel, eine Tasse haltend, den Blick entspannt zur Seite gewandt. Dicht neben ihr steht jemand in orangefarbenem Oberteil und schaut die Sitzende an. Hinter den beiden unterhalten sich zwei uniformierte Gestalten. Eine Pflanze und angedeutete Möbelstücke verorten das Geschehen im Inneren. Grün, Orange und Grau bestimmen die pastellige Palette; das Licht fällt gleichmäßig, ohne harte Schatten.

Kontext

Für die satirische Wochenzeitschrift 'Le Rire' entstand diese Lithographie. Das Blatt war Teil eines Blattes, das ein städtisches Publikum ansprach, das sich für das Pariser Nachtleben und soziale Typen interessierte. Toulouse-Lautrec war zu diesem Zeitpunkt bereits durch seine Plakate und Druckgrafiken bekannt. Der ironische Titel passt zum Stil der Zeitschrift, die Alltagsszenen mit einem Augenzwinkern präsentierte.

Wirkung

Die lockere Anordnung und die pastelligen Töne lassen das Blatt beiläufig und unaufdringlich erscheinen, wie einen flüchtigen Moment. Die entspannte Haltung der Figuren und die leichte Ironie des Titels rufen eine amüsierte, doch distanzierte Stimmung hervor. Als Betrachter beobachtet man eine scheinbar zufällige Szene, die dennoch eine subtile soziale Dynamik anklingen lässt.

Technik

Bei dieser Lithographie zeichnete Toulouse-Lautrec mit Fettkreide auf einen Stein, von dem dann gedruckt wurde. Dieses Flachdruckverfahren setzte er oft für Zeitschriftenillustrationen und Plakate ein, weil es Linien und Flächen schnell und dennoch differenziert wiedergibt. Mehrere Druckschichten erzeugten die pastelligen Farbtöne.

KI-generierter Beschreibungstext

Quelle: Metropolitan Museum of Art · Gemeinfrei (CC0 1.0)