V. Chanson Ancienne
Originaltitel: V. Chanson Ancienne
kurzbeschreibung
Henri de Toulouse-Lautrec schuf 1898 die Lithographie „V. Chanson Ancienne“. Zu sehen ist eine sitzende Person, die eine Pfeife hält und eine Blume im Haar trägt. Gedruckt wurde das Blatt mit einem beige getönten Stein auf Büttenpapier, die Maße betragen 56,7 x 38,1 cm.
Beschreibung
Auf einem Stuhl sitzt eine Figur im Profil, eine Pfeife im Mund, das Haar mit einer Blüte geschmückt. Sie trägt ein langärmeliges Kleid. Der Bildaufbau konzentriert sich ganz auf diese Gestalt, die Farbigkeit bleibt zurückhaltend und wird von einem warmen Beigeton bestimmt. Diffuses Licht sorgt für eine stille Stimmung. Der Stil verbindet impressionistische mit symbolistischen Zügen, was sich an der vereinfachten Form und der betonten Linienführung zeigt.
Kontext
Die Lithographie entstand 1898, in einer Phase, in der sich Toulouse-Lautrec stark der Druckgraphik widmete. Sie gehört zu einer Reihe von Drucken für die Zeitschrift „L'Estampe originale“, die originale Graphik förderte. Bei der Dargestellten, V. Chanson, handelte es sich vermutlich um eine Sängerin oder Tänzerin aus dem Pariser Vergnügungsmilieu, das der Künstler oft porträtierte. Der beige Tonstein diente dazu, der Graphik eine wärmere Farbwirkung zu geben.
Wirkung
Das Blatt verbreitet eine ruhige, vertraute Atmosphäre, die aus dem weichen Licht und der zurückgenommenen Farbwahl erwächst. Die vereinfachte Form und die klare Linienführung geben dem Druck eine schlichte Eleganz, die den Blick des Betrachters festhält.
Technik
Die Lithographie wurde mit einem beigen Tonstein auf Büttenpapier gedruckt. Dieses Verfahren erlaubte es Toulouse-Lautrec, feine Linien mit flächigen Farbwerten zu verbinden. Der Tonstein kam zusätzlich zur schwarzen Farbe zum Einsatz, um eine sanfte Tönung zu erzielen.
KI-generierter Beschreibungstext
Quelle: Metropolitan Museum of Art · Gemeinfrei (CC0 1.0)