Der letzte Ausritt (aus Die alten Geschichten)
Originaltitel: The Final Outing (from Les Vieilles Histoires)
kurzbeschreibung
Dieses Blatt unterscheidet sich von anderen Reiterdarstellungen der Serie durch die Konzentration auf eine einzige, dunkle Figur. Henri de Toulouse-Lautrec schuf die Lithografie 1893 in Schwarz auf Velinpapier. Zu sehen ist die Silhouette einer Person hoch zu Pferd, eingebettet in eine städtische Umgebung. Die Arbeit gehört zu der Folge „Les Vieilles Histoires“.
Beschreibung
Eine schwarze Silhouette sitzt auf einem Pferd, das sich in Bewegung befindet; die Person hält einen Stab oder Stock, trägt Hut und Jacke. Hinter ihr deuten Gebäude und ein Zaun auf eine Stadt hin. Das Bild bleibt ganz in Schwarz und Weiß, mit kräftigen Schattierungen und harten Kontrasten. Die sichtbaren Striche und die Tiefdruckwirkung verraten die Lithografie.
Kontext
1893, im Rahmen von „Les Vieilles Histoires“, einer Serie nach Gedichten von Jean Goudezki, entstand diese Lithografie. Toulouse-Lautrec widmete sich damals oft dem Pariser Nachtleben und Figuren am Rand der Gesellschaft. Für den Druck wählte er Pinsel- und Spritztechnik in einem einzigen Zustand – bezeichnend für sein Experimentieren mit der Druckgrafik.
Wirkung
Die Silhouette und das sich bewegende Pferd bringen Lebendigkeit und Dramatik ins Bild. Weil alles monochrom bleibt und die Schatten hart aufeinandertreffen, entsteht eine düstere, fast wehmütige Stimmung. Sie passt zu dem Titel „Der letzte Ausritt“.
Technik
Gedruckt wurde die Lithografie mit Pinsel und Spritztechnik auf Velinpapier. Sie liegt in Schwarz vor und stellt den einzigen Zustand dar. Die erkennbaren Striche und die Tiefdruckqualität machen die Eigenheiten dieser Technik sichtbar.
KI-generierter Beschreibungstext
Quelle: Metropolitan Museum of Art · Gemeinfrei (CC0 1.0)