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Konfetti (1894, Met-Objekt 869)

Originaltitel: Confetti

Künstler
Henri de Toulouse-Lautrec
Datierung
1894
Technik
Lithograph printed in three colors on vellum
Maße
22-7/16 x 17-5/16 in. (57.0 x 44.0 cm)
Herkunft
Gift of Chester Dale, 1963

kurzbeschreibung

1894 entwarf Henri de Toulouse-Lautrec die Lithografie „Konfetti“, für die drei Farben auf Velin gedruckt wurden. Zu sehen ist eine Frau mit wehendem Haar und wallendem Kleid, umgeben von schwebenden Händen, die auf das Wort „Konfetti“ weisen. Das Blatt diente als Werbung für den Konfettihersteller J. & E Bella aus London.

Beschreibung

Eine frontal stehende Frau prägt den Bildaufbau, ihr Haar und ihr Gewand sind in Bewegung, eine Hand rafft den Stoff. Über ihr schweben mehrere Hände, die aus dem unteren Bereich aufzusteigen scheinen und auf das zentral gesetzte Wort „Confetti“ zielen. Dieses Wort erscheint groß und in auffälliger Typografie. Am unteren Rand stehen zwei Textfelder mit Hersteller- und Druckereiangaben. Grautöne bestimmen die Farbigkeit, durchsetzt mit Rot, Blau und Grün.

Kontext

Das Plakat entstand als Reklame für den Konfettihersteller J. & E Bella, dessen Londoner Adresse unten genannt wird. Toulouse-Lautrec fertigte es 1894 in Paris, als farbige Lithografieplakate für Vergnügungen und Waren Konjunktur hatten. Die Druckerei Bella & de Malherbe mit Niederlassungen in London und Paris war auf anspruchsvolle Farblithografien spezialisiert.

Wirkung

Das Blatt verbindet ein realistisches Frauenbild mit symbolhaften Motiven wie den wachsenden Händen, was eine surreale Note einbringt. Die schwungvolle Linienführung und die zurückhaltende Farbigkeit verleihen ihm eine elegante, zugleich dynamische Anmutung.

Technik

Die Lithografie wurde in drei Farben auf Velin gedruckt. Beim Steindruck wird die Zeichnung fettig auf den Stein aufgetragen und dann mit Wasser und Farbe eingewalzt. Die drei Farben – Rot, Blau und Grün – gelangen in getrennten Durchgängen übereinander, um die beabsichtigte Farbwirkung zu erreichen.

KI-generierter Beschreibungstext

Quelle: Metropolitan Museum of Art · Gemeinfrei (CC0 1.0)