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Dein Mund (aus Les Vieilles Histoires) (1893, Met-Objekt 868)

Originaltitel: Your Mouth (from Les Vieilles Histoires)

Künstler
Henri de Toulouse-Lautrec
Datierung
1893
Technik
Lithograph printed in red on wove paper; only state; posthumous re-edition after 1901
Maße
Sheet: 14 13/16 × 10 7/8 in. (37.7 × 27.6 cm) Image: 9 15/16 × 6 15/16 in. (25.3 × 17.7 cm)
Herkunft
The Elisha Whittelsey Collection, The Elisha Whittelsey Fund, 1963

kurzbeschreibung

Henri de Toulouse-Lautrec schuf „Dein Mund“ 1893 als rot gedruckte Lithographie. Zu sehen ist eine sitzende Figur, die in der erhobenen Hand einen Gegenstand hält. Das Blatt gehört zur Folge „Les Vieilles Histoires“ und liegt hier in einem späteren Abzug vor, der nach 1901 entstand.

Beschreibung

Eine Figur erscheint im Profil, der Kopf ist leicht zurückgelehnt. Die erhobene Hand zeigt locker geöffnete Finger, die einen Gegenstand umschließen. Der Hintergrund bleibt sparsam und wird von wenigen Linien gebildet, welche die Silhouette hervortreten lassen. Alles ist in einem einzigen Rot auf weißem Papier gehalten, weitere Farben oder Lichtwirkungen fehlen. Der Duktus wirkt skizzenhaft, die Konturen sind klar, detaillierte Schattierungen sucht man vergebens.

Kontext

Die Folge „Les Vieilles Histoires“ entstand 1893, in einer Phase, in der Toulouse-Lautrec in Paris als Graphiker und Maler des Montmartre galt. Der Druck kennt nur einen Zustand; nach dem Tod des Künstlers 1901 erschien eine posthume Neuauflage. Das Motiv knüpft an die literarische Grundlage der Serie an, die auf Gedichten von Jean Goudezki beruht.

Wirkung

Das einfarbige Rot erzeugt einen kräftigen, fast druckgraphischen Kontrast und rückt die Linienführung in den Vordergrund. Die knappe, skizzenhafte Anlage wirkt unmittelbar und ausdrucksstark, ohne überflüssige Einzelheiten. Der geneigte Kopf und die erhobene Hand geben der Figur etwas Vertrauliches und Nachdenkliches.

Technik

Ausgeführt wurde das Blatt als Lithographie in Rot auf Büttenpapier. Es existiert nur dieser eine Zustand, hergestellt in einer posthumen Auflage nach 1901. Klare Konturen und eine flächige Farbwirkung prägen den Druck, wie es für die Graphik jener Zeit typisch war.

KI-generierter Beschreibungstext

Quelle: Metropolitan Museum of Art · Gemeinfrei (CC0 1.0)