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Jane Hading (1898, Met-Objekt 829)

Originaltitel: Jane Hading

Künstler
Henri de Toulouse-Lautrec
Datierung
1898
Technik
Crayon lithograph on greenish brown laid paper
Maße
sheet: 17 7/8 x 12 1/8 in. (45.4 x 30.8 cm) image: 11 5/8 x 9 1/16 in. (29.5 x 23 cm)
Herkunft
Alfred Stieglitz Collection, 1949

kurzbeschreibung

Henri de Toulouse-Lautrec porträtierte 1898 die französische Schauspielerin Jane Hading in einer sitzenden Halbfigur. Ausgeführt ist das Blatt als Kreidelithografie auf grünlich-braunem Büttenpapier; es gehört zu einer Reihe von Bildnissen bekannter Persönlichkeiten des Pariser Theaterlebens.

Beschreibung

Die Dargestellte erscheint als Halbfigur, den Rücken leicht seitlich geneigt, die Arme ruhig und nachdenklich gehalten. Ein Kleid fällt über die Schulter und neigt sich leicht nach vorn. Das Gesicht ist im Profil zu sehen, mit einem sanften Lächeln oder nachdenklichem Ausdruck. Der Hintergrund bleibt leer; die Farbigkeit bewegt sich überwiegend in Grautönen, ohne kräftige Schatten oder Kontraste. Die Striche wirken locker und fließend, was den skizzenhaften Zug unterstreicht.

Kontext

Die Lithografie entstand 1898, als Toulouse-Lautrec auf dem Höhepunkt seines Schaffens als Plakat- und Druckgrafiker stand. Jane Hading war eine bekannte Schauspielerin, die an renommierten Pariser Bühnen wie der Comédie-Française auftrat. In dieser Phase porträtierte der Künstler vermehrt Persönlichkeiten aus Theater und Literatur. Vermutlich wurde das Blatt für eine Mappe oder eine Zeitschrift angefertigt, was für sein Werk typisch ist.

Wirkung

Die lockere Strichführung gibt dem Porträt eine unmittelbare, spontane Präsenz, die die Persönlichkeit der Dargestellten andeutet. Weil die Figur ohne Hintergrund erscheint, richtet sich der Blick ganz auf Haltung und Gesichtsausdruck; daraus entsteht eine intime, nachdenkliche Stimmung.

Technik

Für die Kreidelithografie zeichnete der Künstler direkt auf den Stein. Das grünlich-braune Büttenpapier bildet eine warme, tonige Grundlage, die mit den Grauwerten der Kreide zusammenklingt. Dieses Verfahren erlaubt feine, fließende Linien und weiche Übergänge, wie sie für Toulouse-Lautrecs druckgrafische Arbeiten kennzeichnend sind.

KI-generierter Beschreibungstext

Quelle: Metropolitan Museum of Art · Gemeinfrei (CC0 1.0)