Kunstarchiv

← Henri de Toulouse-Lautrec Henri de Toulouse-Lautrec — Edmée Lescot (aus dem Café Concert)

Edmée Lescot (aus dem Café Concert)

Originaltitel: Edmée Lescot (from Le Café Concert)

Künstler
Henri de Toulouse-Lautrec
Datierung
1893
Technik
Brush, crayon, and spatter lithograph printed in black on wove paper; only state
Maße
Image: 10 5/8 × 7 1/2 in. (27 × 19 cm) Sheet: 17 5/16 × 12 5/8 in. (44 × 32 cm)
Herkunft
Harris Brisbane Dick Fund, 1923

kurzbeschreibung

Die Lithografie „Edmée Lescot (aus dem Café Concert)“ von Henri de Toulouse-Lautrec aus dem Jahr 1893 zeigt eine Tänzerin in einem weißen Kleid mit schwarzem Oberteil und schwarzem Hut. Ausgeführt als Pinsel-, Kreide- und Spritzlithografie in Schwarz auf Büttenpapier, liegt das Blatt in nur einem Zustand vor.

Beschreibung

Die Tänzerin ist in einer ausgreifenden Bewegung erfasst, die Arme weit geöffnet. Ihr Kostüm besteht aus einem weißen Kleid, dessen Ärmelpartie schwarz abgesetzt ist, dazu trägt sie einen schwarzen Hut. Der Hintergrund bleibt schlicht und dunkel, wodurch die Gestalt deutlich hervortritt. Schwarzweiß beherrscht das Bild, wie es für Lithografien üblich ist. Feine Spritzer der Spatter-Technik verteilen sich über die Fläche und beleben den Eindruck.

Kontext

Entstanden ist das Blatt 1893 in Paris, als Toulouse-Lautrec häufig durch das Nachtleben von Montmartre zog. Die Sängerin und Tänzerin Edmée Lescot erscheint hier im Rahmen einer Lithografienserie, die für „Le Café Concert“ geschaffen wurde. Jene Folge hält Auftritte von Künstlern in den bekannten Cafés und Kabaretts der Belle Époque fest.

Wirkung

Unmittelbare Frische spricht aus dem Blatt, das sich auf das Nötige beschränkt. Die bewegte Haltung der Tänzerin und die sparsam gesetzten Spritzer verleihen ihm eine skizzenhafte Spontaneität. Weil der Hintergrund dunkel bleibt, richtet sich der Blick ganz auf die Figur, deren Präsenz dadurch wächst.

Technik

Für diese Lithografie verband Toulouse-Lautrec Pinsel, Kreide und die Spatter-Technik. Gedruckt wurde in Schwarz auf Büttenpapier, wobei die Spatter-Methode feine Tintenspritzer hinterlässt, die dem Bild eine eigene Textur geben. Es handelt sich um einen Einzeldruck in nur einem Zustand, wie er für die Serie kennzeichnend ist.

KI-generierter Beschreibungstext

Quelle: Metropolitan Museum of Art · Gemeinfrei (CC0 1.0)