Studie einer Balletttänzerin von hinten gesehen
Originaltitel: Study of a Ballet Dancer seen from the Back
kurzbeschreibung
Edgar Degas zeichnete um 1875 eine Ballerina von hinten, den einen Arm emporgestreckt. Ausgeführt ist die Studie mit schwarzer Kreide auf verblichenem, rosafarbenem Bütten. Die Haltung einer Tänzerin wird in wenigen Strichen festgehalten.
Beschreibung
Zu sehen ist eine Tänzerin in Rückenansicht, ein Arm nach oben gereckt, der andere liegt am Körper an. Das Haar ist zu einem Knoten geschlungen. Schwarze Kreide auf leicht rosa getöntem Papier bringt Konturen und Bewegungsfluss deutlich hervor. Der Bildaufbau bleibt schlicht und richtet den Blick ganz auf Haltung und Bewegung der Figur.
Kontext
Seit den 1870er-Jahren arbeitete Degas regelmäßig im Umfeld der Pariser Oper und fertigte dort unzählige Studien von Balletttänzerinnen an. Dieses Blatt gehört zu einer Gruppe von Skizzen, die entweder als Vorarbeiten für größere Gemälde oder als eigenständige Übungen entstanden. Die zeitliche Einordnung um 1875 markiert eine Phase, in der er sich besonders intensiv mit dem Ballett als Motiv beschäftigte.
Wirkung
Die zurückgenommene Farbe und die klaren Striche geben der Zeichnung etwas Unmittelbares, beinahe Tagebuchartiges. Durch die Rückenansicht rücken Haltung und Körperspannung der Tänzerin in den Vordergrund; der Betrachter wird Zeuge ihrer Sammlung.
Technik
Als Zeichenmittel diente schwarze Kreide auf leicht rosafarbenem Büttenpapier. Mit ihr lassen sich feine Linien und Abstufungen setzen, die die Bewegung der Figur genau wiedergeben. Der rosa Grundton wärmt das Blatt und lässt die Zeichnung heller erscheinen.
KI-generierter Beschreibungstext
Quelle: Metropolitan Museum of Art · Gemeinfrei (CC0 1.0)