Eine sitzende Frau neben einer Blumenvase (Madame Paul Valpinçon?)
Originaltitel: A Woman Seated beside a Vase of Flowers (Madame Paul Valpinçon?)
kurzbeschreibung
1865 malte Edgar Degas eine sitzende Frau, die sich die Nase zuhält und neben einer großen Blumenvase Platz genommen hat. Das in Öl auf Leinwand ausgeführte Bild zählt zu seinen frühen Arbeiten, die noch deutlich dem Realismus verpflichtet sind.
Beschreibung
Auf einem Stuhl sitzt die Frau und hält sich mit einer Hand die Nase zu. Sie trägt eine Kopfbedeckung sowie ein Kleid mit Ärmeln, die bis zum Ellbogen reichen. Daneben steht eine große Vase mit einem üppigen Strauß aus Astern, Nelken und weiteren Blumen in Weiß, Blau, Rot und Lila. Ein Fenster und eine Tapetenwand sind angedeutet, auf dem Tisch davor liegen ein Glas und ein Stück Papier.
Kontext
In einer Phase, in der Degas sich eingehend mit dem Porträt und der Wiedergabe von Innenräumen befasste, entstand dieses Gemälde. Wer die Dargestellte war, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen; der Titel nennt Madame Paul Valpinçon als Vermutung. Das Bild entstand vor der Hochphase des Impressionismus, doch bereits mit Ansätzen zu lockerem Pinselstrich.
Wirkung
Die kräftigen Farben und das weiche Licht schaffen eine ruhige, vertraute Stimmung. Dass die Frau sich die Nase zuhält, wirkt ungewöhnlich und gibt dem Bild eine leise erzählerische Spannung.
Technik
Ausgeführt ist das Gemälde in Öl auf Leinwand. Degas arbeitete mit einer realistischen Wiedergabe, die durch impressionistische Züge in Farbigkeit und Lichtführung ergänzt wird.
KI-generierter Beschreibungstext
Quelle: Metropolitan Museum of Art · Gemeinfrei (CC0 1.0)