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Selbstporträt (1857, Met-Objekt 498)

Originaltitel: Self-Portrait

Künstler
Edgar Degas
Datierung
1857
Technik
Etching on wove paper; first state of four
Maße
Plate: 9 1/16 x 5 11/16 in. (23 x 14.4 cm) Sheet: 10 11/16 x 7 in. (27.2 x 17.8 cm)
Herkunft
Purchase, Mr. and Mrs. Richard J. Bernhard Gift, 1972

kurzbeschreibung

1857 schuf Edgar Degas dieses Selbstporträt als Radierung auf Bütten. Zu sehen ist der Künstler im Halbprofil, sitzend, mit Mütze und Jacke. Es handelt sich um den ersten von vier Zuständen, ein frühes Blatt aus Degas' grafischem Schaffen.

Beschreibung

Der Blick fällt auf einen sitzenden Mann im Halbprofil, bekleidet mit Mütze und einer Jacke mit Kragen. Feine parallele Striche und Schraffuren modellieren den Stoff von Jacke und Mütze. Der Hintergrund bleibt karg und rückt die Figur in den Vordergrund. Gleichmäßiges Licht, keine Schatten, die Palette bleibt in Grautönen. Realistisch und zeichnerisch genau.

Kontext

Entstanden 1857 während Degas' Italienaufenthalt, in dem er sich mit den alten Meistern beschäftigte. Die Radierung fällt in eine Zeit, in der dieses Medium in Frankreich eine Wiederbelebung erfuhr. Degas hat nur wenige Radierungen hinterlassen; dieses Selbstporträt zählt zu den seltenen Zeugnissen seiner frühen grafischen Versuche.

Wirkung

Vom ersten Blick an herrscht Ruhe: Die präzise Schraffur und die klare Linienführung bündeln die Aufmerksamkeit. Gleichmäßiges Licht und der schlichte Hintergrund lenken den Blick direkt auf die Person. Das Porträt wirkt nach innen gekehrt, der Künstler zeigt sich in nachdenklicher Haltung.

Technik

Radierung auf gewebtem Papier, ausgeführt im ersten von vier Zuständen. Die Radiertechnik erlaubt feine Linien und Schraffuren, die hier Kleidung und Gesichtszüge herausarbeiten. Das gewebte Papier sorgt für eine gleichmäßige Oberfläche beim Druck.

KI-generierter Beschreibungstext

Quelle: Metropolitan Museum of Art · Gemeinfrei (CC0 1.0)