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← Edgar Degas Edgar Degas — Tänzerin, die ihre Strümpfe anzieht (zweiter Zustand)

Tänzerin, die ihre Strümpfe anzieht (zweiter Zustand)

Originaltitel: Dancer Putting on Her Stockings (Second State)

Künstler
Edgar Degas
Datierung
modeled possibly ca. 1900, cast 1920
Technik
Bronze
Maße
17-1/4 x 6-3/4 x 11-1/2 in. (43.8 x 17.1 x 29.2 cm.)
Herkunft
H.O. Havemeyer Collection, Bequest of Mrs. H.O. Havemeyer, 1929

kurzbeschreibung

Eine Tänzerin balanciert auf einem Bein, das andere angehoben, und beugt sich vor, um einen Strumpf überzustreifen. Edgar Degas modellierte diese Bronzeskulptur vermutlich um 1900; der Guss entstand 1920. Sie gehört zu seinen späten Arbeiten, die sich mit dem Ballett befassen.

Beschreibung

Nackt und in einer ausbalancierten Haltung steht die Tänzerin auf einem Bein, das andere ist emporgehoben, der Oberkörper nach vorn geneigt, die Hände am Strumpf. Die Körperformen und Muskeln sind genau herausgearbeitet, was die Bewegung natürlich erscheinen lässt. Die Bronze glänzt und zeigt leichte Abnutzungsspuren, die auf die Zeit ihrer Entstehung verweisen. Ein quadratischer Sockel aus Bronze gibt der Figur Halt.

Kontext

Degas fertigte zahlreiche Skulpturen von Tänzerinnen an, die vielfach erst nach seinem Tod in Bronze gegossen wurden. Die vorliegende Arbeit entstand vermutlich um 1900 als Modell, der Guss erfolgte jedoch erst 1920 – nach Degas’ Tod im Jahr 1917. Sie reiht sich in eine Gruppe ein, die sein lebenslanges Interesse an Bewegung und am Ballettmilieu spiegelt. Die Geschichte der Wachsmodelle und ihre spätere Übertragung in Bronze ist wissenschaftlich erforscht.

Wirkung

Der Betrachter wird Zeuge eines flüchtigen, privaten Augenblicks, der durch die Nacktheit und die ungewöhnliche Haltung betont wird. Die Balance und die glänzende Oberfläche erzeugen eine Spannung zwischen Bewegung und Innehalten, die den Blick festhält.

Technik

Gegossen wurde die Skulptur in Bronze, einem Material, das für seine Beständigkeit und die Wiedergabe feiner Details geschätzt wird. Die Oberfläche trägt eine glänzende Patina, die durch den Guss und die anschließende Bearbeitung entstand. Das Gussverfahren bewahrte die feinen Modellierungen des ursprünglichen Wachsmodells.

KI-generierter Beschreibungstext

Quelle: Metropolitan Museum of Art · Gemeinfrei (CC0 1.0)