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Tänzerin, die die Sohle ihres rechten Fußes betrachtet (dritter Zustand)

Originaltitel: Dancer Looking at the Sole of Her Right Foot (Third State)

Künstler
Edgar Degas
Datierung
modeled probably ca. 1890–1910, cast 1920
Technik
Bronze
Maße
19 1/8 × 10 3/4 × 8 5/8 in., 15.6 lb. (48.6 × 27.3 × 21.9 cm)
Herkunft
H.O. Havemeyer Collection, Bequest of Mrs. H.O. Havemeyer, 1929

kurzbeschreibung

Edgar Degas' Bronzefigur „Tänzerin, die die Sohle ihres rechten Fußes betrachtet (dritter Zustand)“ entstand nach einem Wachsmodell von etwa 1890–1910 und wurde 1920 in Bronze gegossen. Sie zeigt eine nackte Tänzerin, die ein Bein anhebt und auf ihre Fußsohle schaut – eine Pose voller Leichtigkeit und Bewegung.

Beschreibung

Zu sehen ist eine nackte Tänzerin, die auf einem Bein steht und das andere anhebt, um ihre Fußsohle zu prüfen. Ihre Arme sind seitlich ausgestreckt, was dem Körper Spannung und Dynamik verleiht. Die Bronzeoberfläche gibt Muskeln und Körperformen detailliert wieder. Die Figur ruht auf einem unregelmäßigen Sockel, der ihre Standfestigkeit unterstreicht. Vor neutralem weißem Grund richtet sich alle Aufmerksamkeit auf die Plastik.

Kontext

In seinen späten Jahren widmete sich Degas verstärkt dem Thema Tänzerin. Die Skulptur entstand vermutlich zwischen 1890 und 1910, wurde jedoch erst 1920 – nach dem Tod des Künstlers – in Bronze ausgeführt. Sie gehört zu einer Reihe von Wachsmodellen, die Degas zu Lebzeiten nie der Öffentlichkeit präsentierte. Die posthume Bronzeausführung verhalf seinen plastischen Arbeiten zu größerer Bekanntheit.

Wirkung

Die Plastik strahlt eine unmittelbare Lebendigkeit aus, wie sie für Degas' Tänzerinnen typisch ist. Die ungewöhnliche Haltung – das Betrachten der eigenen Fußsohle – wirkt intim und bewegt zugleich. Die naturalistische Wiedergabe der Muskulatur und die feine Oberflächenbehandlung erzeugen eine körperliche Präsenz, die den Betrachter fesselt.

Technik

Gegossen in Bronze, einem Material, das hohe Detailtreue und Beständigkeit erlaubt. Ursprünglich formte Degas die Figur in Wachs; erst posthum wurde sie in Bronze übertragen. Die Oberfläche weist eine lebendige Patina auf, und die präzise Modellierung arbeitet die anatomischen Feinheiten deutlich heraus.

KI-generierter Beschreibungstext

Quelle: Metropolitan Museum of Art · Gemeinfrei (CC0 1.0)